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Testberichte >> Cooling >> Sonstige >> Arctic Cooling Accelero S2 + Turbo Modul
Im Test: Arctic Cooling Accelero S2 + Turbo Modul
Teil 2 - >>Design und Verarbeitung
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Für die Bereitstellung des Testsamples geht ein besonderer Dank an:
Design:
Der Accelero S2 basiert auf einem System mit 2 Heatpipes, die die Wärme des Grafikprozessorr über die 31 Aluminiumfinnen ableiten. Die Dimensionen des Kühlers sind mit 140mmx188mmx32mm geradezu riesig. Perfekt für die Installation eines zusätzlichen Lüfterpaares wie dem hier mitgetesten Turbo Module. Die große Fläche ermöglicht eine besser Wärmeableitung. Dabei ist der Accelero so konzipiert, dass kalte Luft von unten durch eine geöffnete Slotblende (elegante Lösung mit vorgeschlitzter Slotblende ist im Lieferumfang enthalten) durch die Kühlrippen hindurchströmen kann. Die Beiden langen Seiten sind jeweils mit einer Kunststoffblende verkleidet. Der Kühlkörper, der direkt auf der GPU aufliegt ist aus Kupfer gearbeitet, die Auflageflächen sind aus Aluminium. Alles in allem ist der Kühler sehr leicht, was man auf den ersten Augenblick nicht denken würde. Leider hat man wie bei den meisten Grafikkartenkühlern nicht sehr viel von seinem Kühler, da er auf der unteren Seite der Karte liegt, aber auf Grund der Dimensionen sieht man schon noch etwas davon, auch wenn es nur Kühlrippen sind. Die mitgelieferten Kühlkörper für den Arbeitsspeicher der Karte verschönern die Oberseite der Karte hingegen etwas mehr.
↑ Ein paar Detailaufnahmen
Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Accelero hat Licht- aber auch Schattenseiten. Der Kühlkörper und die Auflagefläche sind sehr sauber, präzise und stabil gearbeitet. Die Heatpipes, diese haben übrigens eine Durchmesser von 6 Milimetern, sind sauber mit dem Kupferblock verlötet. Die Kühlfinnen an sich sind zwar auch ohne Beanstandung in der Verarbeitung und weisen keinerlei Grate oder ähnliche Mängel auf, aber scheinen nicht allzu stabil auf die Heatpipes aufgeschoben worden zu sein.
Bei der Installation bzw. bei der Fixierung mit den im Lieferumfang enthaltenen Clips verschieben sich einige Finnen leicht auf den Kupferröhren, bzw werden insgesamt etwas gestaucht. Dies kann man zwar wieder richten, es wäre aber besser wenn das so nicht passieren würde. Die Abschlussleisten aus Plastik, die an den Kopfseiten der des Kühlkörpers angebracht sind wirken auch eher provesorisch. Alles in allem ist der Kühler aber stabil, auch wenn er durch die große Fläche und das geringe Gewicht nicht direkt so wirkt. Die Kühlrippen sind halt etwas wackelig, wobei man ganz klar zu gute halten muss, dass die S1-Variante mit 4 Heatpipes sicherlich mehr Stabilität in die ganze Angelegenheit bringen würde. Das Gewicht des Kühlers beträgt durch die hauptsächliche Verwendung von Aluminum gerade einmal 202 Gramm. Die Wärmeleitpaste ist übrigens schon bei der Herstellung exakt und in der richtigen Dicke aufgetragen worden. Deshalb schützt auch ein Plastikdeckel die Unterseite des Kühlkörpers. Es handelt sich bei der Wärmeleitpaste um die MX-2 von Arctic Cooling.
↑ Ein Verarbeitungsschwerpunkt nochmal in der Nahaufnahme: Der Kühlkörper
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