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14 August 2022 08:24

Werkzeuge >> Ätzen >> Platinen Ätzen 1

Platinen selbst Ätzen (Methode Nr. 1)

Platinen selbst Ätzen (Methode Nr. 2)

Jeder der schon einmal selbst eine Lüftersteuerung (oder einen IR-Empfänger) selbst gelötet hat weiss, dass man hierfür eigentlich nur die Auswahl zwischen Lochraster- und Streifenrasterplatinen hat. Das Problem ist nur, dass sich hier Schaltungen meist nicht kompakt genug aufbauen lassen. Zu diesem Zwecke ist es ganz nützlich wenn man sich Platinen selbst ätzen kann. Dies ist weder gefährlich noch teuer noch schwer, und darum wollen wir euch heute einmal zeigen wie es geht.

Ihr braucht:
- eine Schale aus säurefestem Material
- Ätzmittel (Natriumpersulfat, Reichelt Bestnr: Ätzmittel 120 gr (oder 500 gr)
- einen dünnen, wasserfesten Edding (1mm breit)
- Platinen mit ein- oder beidsetiger Cu-Beschichtung
- einen 1mm Bohrer
- eine säurefeste Pinzette
- und ein bisschen (ca. 60 °C) warmes Wasser

Für Einsteiger lohnt es sich bei, Reichelt das Einsteigerset zu kaufen (Bestnr: Entwicklungsset für 7,50€), da ist alles drin was man für ein paar Versuche braucht. Wenn ihr alles zusammen habt sollte es in etwa so aussehen:



Bis hierhin solltet ihr euch schon einmal einen Schaltplan überlegt haben (es sind auch sich kreuzende Leiterbahnen möglich, aber nur bei Platinen mit beidseitiger Beschichtung). Hierbei müsst ihr immer die Größe der Bauteile beachten; an die Stellen, wo später Löcher hinkommen, malt ihr kleine Punkte (1,5mm Durchmesser), damit man später besser Löten kann. In unserem Fall war dies nicht sehr schwer, da wir die IR-Empfänger-schaltung als Grundlage genommen haben. Wir haben die Platine extra etwas großzügiger gestaltet, damit alles gut erkennbar bleibt. Also wenn ihr euer Layout nun habt, zeichnet ihr dies mit dem Edding sauber auf die Platine auf. Das sieht dann in etwa so aus:



Ihr solltet darauf achten, dass der Strich immer schön gleichmäßig deckend ist, sonst klappt das ganze nicht, weil später vielleicht zu viel weggeätzt wird und Leiterbahnen unterbrochen werden. Jetzt nur noch die Platine zurechtschneiden und dann kann es weiter gehen. Nun setzt ihr das Ätzbad an. Dafür mischt ihr das Ätzmittel im Verhältnis 1:5 mit warmen (ca 60 °C) Wasser in der säureresistenten Wanne, wobei man 100g Ätzmittel auf 500g Wasser gibt. Nun herumrühren bis sich alles Ätzmittel gut gelöst hat. Dann die Platine in die Ätzlösung legen und hinunterdrücken.



Es sollte nun etwa eine halbe Stunde dauern bis man erkennen kann, dass sich das Kupfer am Rand anfängt aufzulösen. Nach ca. einer Stunde ist dann alles Kupfer, außer unter den mit Edding beschriebenen Stellen, weggeätzt. Jetzt müsst ihr die Platine mit der Pinzette aus der Lösung herausnehmen und gut abwaschen. Die übrige Lösung gehört eigentlich nicht ins Klo, aber bei diesen geringen Mengen.., naja man sollte sie trotzdem in einem großen Glas o.ä sammeln und zum Sondermüll bringen. Nachdem ihr die Ätzlösung abgewaschen habt reibt ihr den restlichen Edding mit Hilfe von etwas Terpentin ab. Das ganze sollte nun etwa so aussehen:



Die Platine ist jetzt schon fast fertig, das Einzige was noch fehlt sind die Löcher für die Bauteile. Diese kommen an die Stellen mit den kleinen Punkten. Am einfachsten bohrt ihr sie mit dem Dremel oder der Bohrmaschine, aber Vorsicht solch kleine Bohrer brechen gerne mal ab. Nun ist die Platine vollendet und sollte wie folgt aussehen:



Stellen an denen die Leiterbahnen nicht 100% sauber geworden sind, kann man mit etwas Silberleitlack nachbessern. Zum besseren Schutz vor Korrosion kann man die Platinen noch mit nicht leitfähigem Lack lackieren. Im übrigen sind die Platinen so nicht geeignet um große Ströme zu leiten, hierfür sollte man die einzelnen Leiterbahnen noch zusätzlich verzinnen.

Für weitere Fragen und Kommentare könnt ihr euch ans  Forum wenden.


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