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26 September 2022 21:43

Werkzeuge >> Ätzen >> Platinen Ätzen 2

Platinen selbst Ätzen (Methode Nr. 2)

Platinen selbst Ätzen (Methode Nr. 1)


Im ersten Teil haben wir euch gezeigt, wie man Platinen recht einfach ätzen kann. Da man jedoch meistens schon ein fertiges Layout hat und dieses nicht erst mit dem Edding auf die Platinen malen will, wäre es doch praktisch letzteres zu verwenden. Wie das geht wollen wir euch hier zeigen.

Ihr braucht:
- eine fotobeschichtete Platine (Reichelt: BEL 75x100-1)
- ein Gerät zum Belichten (näheres später)
- euer Platinenlayout
- Ätzmittel (z.B. Ammoniumpersulfat)
- Entwickler (Natriumhydroxid)
- eine Pinzette
- etwas Aceton oder Terpentin
- einen 1mm Bohrer

Wenn ihr dies alles zusammen habt kann es losgehen:



Hier nochmal alle benötigten Materialien. Das Layout solltet ihr auf eine Folie drucken, wenn ihr einen Tintenstrahldrucker habt, müsst ihr auf spezielle Folien drucken. Alternativ ist es auch möglich auf Papier zu drucken und dies nachher mit Pausklar 21 (Reichelt: Kontakt243) zu behandeln. Dies ist aber nicht zu empfehlen, da sich die Belichtungszeiten extrem verlängern.



Nun geht ihr erst einmal hin und schneidet aus der Fotoplatine ein Stück raus, das in etwa so groß wie euer Layout ist.



Das Layout haben wir von www.elektor.de runtergeladen. Dieses haben wir nun ausgedruckt und das gespiegelte auf das ungespiegelte aufgeklebt. Dies soll für eine höhere Lichtdichtigkeit sorgen, ist aber (wie wir feststellten) bei Tintenstrahldruckern nicht umbedingt empfehlenswert, da die Farbe verwischt.



Nun zieht ihr von der Fotoplatine die schwarze Folie ab (nicht auf den blanken Lack greifen!) und legt diese auf der Folie in euer Belichtungsgerät. Allgemein könntet ihr die Platine mit so ziemlich allem belichten, nur dauert es bei normalen Lampen sehr lange, da der UV-Anteil im Licht sehr gering ist. Am besten geht es mit teuren Belichtern oder z.B. mit unserem Selbstbau UV-Belichter .



Nach ca. 2-3 Minuten nehmt ihr nun die Platine aus dem Belichter und steckt sie in das vorbereitete Entwicklerbad. Für dieses Bad löst ihr ca. 10g Natriumhydroxid (allg. Ätznatron, sehr günstig in Apotheken, sehr teuer bei Reichelt) in 1l ca. 50 °C warmen Wasser. Wenn ihr die Platine reinhaltet sollte das Wasser auch noch warm sein. Nach ca 30s sollte die Platine fertig entwickelt sein und man sollte die Leiterbahnen sehr gut sehen können.



So in etwa sollte eure Platine nun aussehen. Die Leiterbahnen sind noch mit Fotolack beschichtet, der Rest ist blankes Kupfer.



Nun solltet ihr eure Platine in das Ätzbad legen. Dieses besteht aus ca. 250 gr Ammoniumsulfat gelöst in einem Liter Wasser. Damit diese Lösung ätzt muss sie ca. 50 °C warm sein, dies erreicht man am besten auf dem Herd oder in einer speziellen Küvette. Da eine Küvette in unserem Fall (noch) nicht zur Verfügung stand, haben wir es in einem Topf auf dem Herd geätzt. Der Ätzvorgang dauert ca. 5 min und ist abgeschlossen sobald nur noch die mit Fotolack beschichteten Leiterbahnen stehen geblieben sind.



Nach dem Ätzen sieht das ganze in etwas so aus. Nun müsst ihr nur noch den Fotolack von den Leiterbahnen entfernen. Dies geht einfach mit etwas Aceton womit ihr ihn abreiben könnt.



Auf diesem Bild ist die Platine soweit fertig, sie muss nur noch gebohrt werden. Dies geht am besten mit einem Dremel und einem 1mm Bohrer.



Dies ist die (fast) fertig gebohrte Platine die nun bestückt werden könnte. Wenn ihr soweit gekommen seid habt ihr eine (semi) professionell gefertigte Platine die sich sehen lassen kann.


Für weitere Fragen und Kommentare könnt ihr euch ans  Forum wenden.

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